Unser Weprowatz

Hier finden Sie künfitig alle Informationen über bekanntgewordene Ereignisse rund um Weprowatz und den (ehemaligen) Weprowatzern nach Erscheinen des letzten  Bandes der Weprowatzer Heimatblätter im Oktober 2016.

 

Wenn Sie eine Veröffentlichung wünschen, dann senden Sie bitte die entsprechende Information an Heinz Kaldi: heinz.kaldi@weprowatz.de

 

Hinweis: Wenn Sie den Mauszeiger über die kleinen Bilder bewegen, öffnen sich diese in einer großen Ansicht.

Donauschwäbisches Martyrologium

 

Das Schicksal der Donauschwaben ist für Mit- und Nachwelt greifbar. Ein Mahnmal und Ehrenzeichen in Buchform. Für alle, die es wissen wollen, eine unersetzliche Quelle. Die Stätten der Verfolgung erhalten ein Gesicht, die Märtyrer einen Namen, die Opfer ein Medium des Gedenkens. Ein Vermächtnis!

Der emeritierte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch hält in seinem Geleitwort zu diesem Martyrologium fest: „Kaum eine deutsche Volksgruppe hatte unter dem Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen so sehr zu leiden wie die Donauschwaben.“ Es ist die Aufgabe der Lebenden, das Gedenken und die Erinnerung wach zu halten. Gedenken heißt immer auch Solidarität mit den Opfern.

Das 770 Seiten umfassende Buch „Donauschwäbisches Martyrologium“ wurde dem Vorsitzenden der Heimatortsgemeinschaft Weprowatz von dem aus Weprowatz stammenden Dipl. Ing. Johannes Weißbarth übersandt. Dieses Buch wurde während seiner Zeit als Vorsitzender des St. Gerhards-Werks herausgegeben. Es ist rein wissenschaftlich geschrieben und wurde nur in 500 Exemplaren gedruckt für wissenschaftliche Einrichtungen im In- und Ausland sowie für Historiker und Bibliotheken.

Nachfolgend zitieren wir Auszüge aus dem Geleitwort „Gegen das Vergessen“ von Johannes Weißbarth:

“Im September 1944 konnten wir fliehen oder in der Heimat bleiben, wo wir bald rechtlos, enteignet, interniert und zu Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert wurden. Aus Ungarn wurde 1946 ein großer Teil der einheimischen Donauschwaben nach Deutschland zwangsumgesiedelt, während die Landsleute in Rumänien vorerst in ihren Häusern verbleiben durften. Später wurden viele von ihnen in die Baragan-Steppe verbannt.

In Titos Jugoslawien wurden rund 9.500 Personen von den Partisanen ermordet. Alte, Kranke, Kinder und Mütter kam in „Lager mit Sonderstatus“, wie die Sterbelager in Jarek, Gakowa, Kruschiwl, Rudolfsgnad, Molidorf, Mitrowitz, Walpach und Kerndia offiziell genannt wurden. Massengräber ließ man gleich neben dem Zaun ausheben: An Hunger und Kälte, Schikanen und Fleckfieber starben zwischen November 1944 und März 1948 genau 48.447 Jugoslawiendeutsche, deren Namen fast alle dokumentiert sind. ...

In Ex-Jugoslawien wurden über 9.500 Deutsche von 16 bis 60 Jahren durch die „Aktion Intelligenzia“ ohne Gerichtsurteil liquidiert, die restlichen in Arbeits- und Todeslagern zu einem Drittel vernichtet. Das Schicksal der Donauschwaben in Rumänien und Ungarn muss als Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrachtet, dasjenige im kommunistischen Jugoslawien als Völkermord eingestuft werden. Diese tragischen Geschehnisse dürfen nicht dem Vergessen anheim fallen. ...

Die Moratorien liefen unter dem Code „Aktion Intelligenzia“. In Weprowatz war ich Kronzeuge, als an Allerheiligen die Partisanen vor der Kirche 17 deutsche Männer verhafteten und im Gemeindearrest einsperrten, die nach reichlichen Qualen in der Nacht vom 13. auf den 14. November durch ein Kommando umgebracht wurden. Mein Vater Stefan Weißbarth und mein Großvater Konrad Krämer gehörten zu den Opfern. Am Morgen des 14. November führte ich meine fast erblindete Uroma in die Frühmesse und war selbst zum Ministrieren eingeteilt. Vor dem Gemeindehaus war eine große Blutlache. Der wachhabende Partisane sagte uns auf meine Frage, was hier geschehen sei, in gebrochenem Deutsch: Hier wurden heute Nacht Schweine geschlachtet. Der Schinder hat sie schon abgeholt.

 

 

 

Gedenkstein auf dem ungarischen Friedhof von Weprowatz, aufgestellt von der Heimatortsgemeinschaft Weprowatz im August 2005. Eingemeißelt sind die Namen und Lebensdaten der 17 deutschen und 2 ungarischen Männer aus Weprowatz, die in der Nacht vom 13. auf den 14. November 1944 im Hinterhof des alten Gemeindehauses (heute neue Schule) von den Partisanen ermordet wurden. Der Gedenkstein nimmt Bezug auf ihre Ruhestätte in ungeweihter Erde. ...

Neues aus Kruščić – März 2017

 

Die erste Spendensendung von zwei kompletten Schutzanzügen und Helmen ist bereits am 25. März 2017 in Kruščić angekommen und wurde sofort der Freiwilligen Feuerwehr übergeben. Auf dem Bild sehen wir von links Vojin Mitrić, zwei Feuerwehrmänner in der Einsatzkleidung und Adela Drpić, Kommandantin Freiwillige Feuerwehr (DVD) Kruščić.

 

Am 27. März 2017 teilte uns Vojin Mitrić mit, dass versucht wurde, die Türe zur Sakristei auf der Seite der Katholische Kirche St. Stefan aufzubrechen. Entweder wurde ein oder mehrere Täter gestört oder sie haben aufgegeben, als festgestellt wurde, dass die Türe doppelwandig ist.

Neues aus Kruščić – März 2017

 

Auf den Aufruf des Vorsitzenden Heinz Kaldi im Februar 2017 an die ehemaligen Bewohner von Weprowatz (heute Kruščić) mit Beziehungen zur Feuerwehr an ihrem jetzigen jeweiligen Wohnort hat sich bereits wenige Tage später Jakob Straub, der in Rot am See wohnhaft ist, gemeldet und konnte einen Volltreffer mitteilen:

Er hat den ihm bekannten ehemaligen Feuerwehrmann Walter Beiser angesprochen und gefragt, ob es einige ausrangierte einzelne Uniformen gebe, die nicht mehr benötigt werden. Walter Beiser war seit 1976 aktiver Feuerwehrmann bei der Freiwilligen Feuerwehr in Crailsheim, ist zwischenzeitlich in Rente.

Er stellte die Verbindung zur Crailsheimer Freiwilligen Feuerwehr her. Ausrangierte Uniformen gibt es nicht, jedoch wurden 20 Schutzhelme und Einsatzkleidung (nicht brennbare Schutzkleidung – 7 x Hosen und 7 x Jacken) zur Verfügung gestellt. Die Spende wurde durch Markus Keck übergeben. Auch den Transport nach Kruščić hat Jakob Straub organisiert. 

       
Die Heimatortsgemeinschaft Weprowatz bedankt sich herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Crailsheim für diese Sachspende.

Neues aus Kruščić – Februar 2017

 

Herr Paul Scherer hat aus der Homepage der Ortsverwaltung von Kruščić die Bitte der Freiwilligen Feuerwehr von Kruščić übersetzt und diese wird nachfolgend gekürzt widergegeben:

 

 

Sehr geehrte Mitbürger,

 

wir treten mit einer Bitte an Sie heran, damit Sie uns bei unserer gefährlichen, ehrenamtlichen Arbeit behilflich sind bzw. diese überhaupt möglich machen. Unsere Gerätschaften sind sehr alt und fast unbrauchbar, unsere Finanzmittel unzureichend um die laufenden Kosten (wie Benzin usw.) zu decken. Wir bitten Sie um einen freiwilligen Beitrag.

 

Das gleiche Anliegen wurde mit Handzetteln an alle Haushaltungen vorgetragen.

 

Auch den Mitgliedern des Heimatortsausschusses Weprowatz wurde diese Bitte zur Kenntnis gegeben und um ihre Meinung gebeten. Diese waren einhellig der Auffassung, der Freiwilligen Feuerwehr Kruščić eine Spende in Höhe von 300,00  € zu übermitteln. Der Vorsitzende Heinz Kaldi hat den Betrag überwiesen. Vojin Mitrić hat unsere Spende am 3. Februar 2017 der Kommandantin Adela Drpić übergeben.

Am 6. Februar 2017 erreichte den Vorsitzenden der Heimatortsgemeinschaft Weprowatz per Mail eine Spendenbescheinigung mit folgendem Wortlaut:

 

Hiermit bescheinigen die Unterfertigten den Empfang der zweckgebundenen Spende in Höhe von 36.000,00 Serbische Dinar (300,00 Euro) für die Freiwillige Feuerwehr Kruščić und bedanken sich vielmals bei der Heimatortsgemeinschaft (HOG) Weprowatz für die großzügige Gabe.

 

Kruščić, 6. Februar 2017

 

Zdravko Graovac, Sekretar Ortsverwaltung (Mesna zajednica) Kruščić

Adela Drpić, Kommandantin Freiwillige Feuerwehr (DVD) Kruščić

 

Anmerkung:
Die dortigen Feuerwehrleute haben keine Uniform. Wer hat Beziehungen zur Feuer­wehr an seinem Wohnort und könnte mal nachfragen ob es einige ausrangierte einzelne Uniformen gibt, die nicht mehr benötigt werden. Vielleicht bekommen wir 5 bis 10 Uniformen in den nächsten Monaten zusammen. Bitte gegebenenfalls bei Heinz Kaldi melden.

Neues aus Kruščić – Januar 2017

 

Im Januar 2017 wurde der 1. Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft Weprowatz, Heinz Kaldi von Paul Scherer unterrichtet, dass der bisherige Sekretar von Kruščić, Nenad Vlahović, nicht mehr Sekretar von Kruščić ist. Aus beruflichen Gründen ist er nach Kula umgezogen. Übergangsweise – bis ein neuer Sekretar gewählt ist – wird Herr Zdravko Graovac, der Vorsitzende des Ortschaftsrates, seine Aufgaben übernehmen.

Neues aus Weprowatz Januar 2015

 

Der Fußballklub "FK Mladost Kruščić" bittet um Spenden >mehr lesen...

Neues aus Weprowatz November 2014

 

Am 03. November 2014 hat uns Vojin Mitrić nachfolgende Bilder übersandt
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Neues aus Weprowatz April 2014

 

Am 29. April 2014 hat uns Vojin Mitrić nachfolgende Bilder übersandt >mehr lesen...

Neue Bäume auf dem ehemaligen deutschen Friedhof

 

Auf dem ehemaligen deutschen Friedhof wurden neue Bäume gepflanzt. >mehr lesen...

Artikel aus dem Amtsblatt Kula

 

Ehemalige Weprowatzer spenden Geld für zwei Brunnen. >mehr lesen...

Schultafeln für die Schule in Weprowatz (Kruščić)



Heimatortsgemeinschaft spendet neue Schultafeln. >mehr lesen...

Neues aus Weprowatz 2011



Der Deutsche Friedhof in Weprowatz wurde hergerichtet. >mehr lesen...