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Heimatortsgemeinde (HOA) Weprowatz und Heimatortsausschuss (HOA) Weprowatz
Nach Flucht, Vertreibung und Aussiedlung ergab sich die Notwendigkeit der Bildung einer Interessengemeinschaft der Weprowatzer Landsleute. Der Zweck der HOG Weprowatz ist:
a) Die landsmannschaftliche Verbundenheit der früheren Weprowatzer sowie deren Nachkommen zu pflegen und zu fördern
b) Die Erinnerung an die kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen, an Sitten, Gebräuche, Mundart, Vereinsleben usw. im früheren
Weprowatz aufrecht zu erhalten, zu pflegen und in die deutsche Kultur einzubringen
c) Errichtung und Unterhaltung einer Heimatstube bzw. eines Heimatarchivs
d) Herausgabe der „Weprowatzer Heimatblätter“
e) Im Rahmen der genannten Zwecke mit anderen landsmannschaftlichen Organisationen zusammenzuarbeiten
Ausführendes Organ der Heimatortsgemeinschaft ist der Heimatortsausschuss Weprowatz (HOA Weprowatz). Der Heimatortsausschuss
möchte die Zentralstelle für die Weprowatzer Landsleute in aller Welt sein.
Die Vorsitzenden der ersten Ausschüsse waren Krämer, Florian, Lehrer, *1897; Dr. Schmidt, Stefan, Rechtsanwalt, *1906; Krämer, Adam,
Buchhändler, *1912; Schmidt, Georg, Bankangestellter, *1933
Die ersten Jahre in Deutschland waren von existenziellen Sorgen geprägt. In der Beratung der Landsleute bei deren Sorgen sahen die ersten
Vorsitzenden ihre Hauptaufgabe. Florian Krämer arbeitete an dem Heimatbuch maßgeblich mit. Dr. Stefan Schmidt half vielen Landsleuten
beim Lastenausgleich. 1972 wurde ein Stifteranteil in Höhe von 10.000 DM von den Weprowatzer Landsleuten für das Haus der
Donauschwaben aufgebracht. Der alte Heimatortsausschuss veröffentlichte 1986 das „Heimatbuch Weprowatz“ unter dem damaligen
Vorsitzenden des Heimatortsausschusses Dr. Stefan Schmidt (für die Herausgabe zuständig: Klaus Straub). Georg Schmidt weihte 1990 die
„Weprowatzer Gedenktafel“ im Ehrenhof des Hauses der Donauschwaben in Sindelfingen ein.
Den Bildband Weprowatz (Textredaktion: Dr. Adam Krämer, Bildredaktion: Rosi May-Rentz, Koordination: Gerda Ditz-Krämer) wurde von
einer Arbeitsgruppe Bildband im Selbstverlag der Arbeitsgruppe 1989 und auf deren finanzielles Risiko der Öffentlichkeit vorgestellt.
Nachdem sich der alte Heimatortsausschuss wegen Tod, Krankheit und aus persönlichen Gründen selbst aufgelöst hatte, wurde eine
demokratische Wahl eines Nachfolgeausschusses notwendig. Im Jahre 1991 wurde der jetzige amtierende Heimatortsausschuss zum ersten
Mal gewählt. Ferner konnten Mitglieder vorheriger Ausschüsse und einzelne engagierte Landsleute zur Mitarbeit gewonnen werden. Folgende
Personen wurden als Mitarbeiter in den Heimatortsausschuss während des Weprowatzer Treffens in Gerlingen am 4. Mai 1991 in geheimer Wahl und durch Briefwahl gewählt:
Rosi Rentz-May, Andreas Rentz, Anton Weißbarth, Paul Scherer, Andreas Krämer, Anton Pollich, Konrad Schweißguth, Josef Keßler, Eva
Rentz, Johann Marth und Wendelin Pollich.
Der Ausschuss wurde erweitert und Gerda und Kurt Ditz als ordentliche Mitglieder berufen: Gerda Ditz als Protokoll- und Schriftführerin
und Kurt Ditz als Kassenwart.
Zur Vorsitzenden der Heimatortsgemeinschaft und damit zur Sprecherin und Leiterin des Heimatortsausschusses wurde Rosi May-Rentz
gewählt, lehnte aber aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz ab. Darauf wurde Andreas Rentz zum Sprecher und Geschäftsführenden Vorstand bestimmt.
Einige der gesteckten Ziele wurden bereits erreicht:
a) die Weprowatzer Heimatblätter wurden im Jahre 2011 zum 20. Male ausgeliefert
b) die Heimatstube konnte bereits im Jahre 1995 in Zirndorf feierlich eingeweiht werden c) die Herausgabe des Familienbuches Weprowatz erfolgte im Jahre 1998
d) die Einrichtung dieser Homepage im Jahre 2001, die mehrere Autoren verfasst haben.
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